"I really dig her; she’s so organic and this track is playful. She sounds very relaxed, but she’s got a real burn to her playing on the tenor saxophone. This track has a really nice live feeling to it, with weaving lines and constant listening, supporting and interacting from the bass and drums. She plays the entire time on it and my ears never get tired", Ingrid Jensen' 'Artist Choice' Article Jazz Times

ALBUM REVIEWS

EL BARRANC0

Europe Jazz Network's Jazz Media Chart top pick Aug 2016 

"this is a formidable improvisers' showcase of reflectiveness and fierce intensity." John Fordham, The Guardian ★★★★

 "the three musicians gel together perfectly, exuding skill and harmony within an all-too-rarely heard chordless formation." All About Jazz ★★★★ 

"Freestone's hypnotically inventive improv is a deeply personal one and 'El Barranco' proves she's a tenor saxophonist worthy of more recognistion"  ★★★★Jazzwise September 2016 4* review

"Saxophone, bass and drums trios can be the purest form of jazz - or the purest form of torture.  Without the warm, insulating layer of harmony, melodies float free above groove, and it takes a player with not only virtuosic technique, but also the range, imagination and taste to keep things interesting.  UK saxophonist Tori Freestone is such a player, balancing a strong melodic intelligence with a playful, at times reckless sense of adventure.  But the real key to this second recording of her trio with bassist Dave Manington and drummer Tim Giles, is the fluency of the language these three long-time colleagues have developed together, weaving in and out of thoughts, which makes the absense of chords entirely moot" ★★★★ Irish Times

"There's a certain dryness to the tenor-plus-rhythm format which is counteracted by Freestone's rich tone, and by the unpredictability of the writing - you can never be exactly sure where any of the tracks are going to take you, and the sense of being led on a journey is one of the most enjoyable aspects of the record, Aug 1 2016, Eddie Myer"★★★★  Jazz Views 

Freestone and her colleagues have established a remarkable mastery over the border territory where composition meets improvisation and their collective sound is consistently intelligent and increasingly unique with the folk elements a particularly distinctive component",★★★★  The Jazzman.com 

"Brims with passion and invention' ★★★★ Kind of Jazz

"Another interesting, varied and enjoyable recording."
Sandy Brown Jazz

Die englische Tenorsaxofonistin Tori Freestone gehört zur Speerspitze der heimischen Improvisationsszene. In den letzten zehn, 15 Jahren hat sie sich mit ihrem facettenreichen Können sowohl als Bandleaderin wie auch Sidewoman einen hervorragenden Ruf erspielt. 2014 veröffentlichte sie gemeinsam mit ihren beiden langjährigen Freunden und Musikerkollegen Dave Manington (Kontrabass) und Tim Giles (Schlagzeug) ihr Debütalbum „In The Chop House“. Diesem bescheinigte die Kritik neben melodiöser Fantasie, Erfahrungsreichtum und der Bereitschaft, die Grenzen zwischen Geschriebenem und Improvisiertem zu verwischen, eine ausgewogene Balance zwischen Esprit und Verspieltheit. Entsprechend gespannt war man auf dessen Nachfolger. Dieser setzt die begonnene Soundexkursion unmittelbar fort, hört auf den Titel „El Barranco“ und erscheint wie sein Vorgänger beim renommierten Label Whirlwind. Auch bei der Besetzung setzt Freestone auf Kontinuität. Kein Wunder, durch die langjährige musikalische Zusammenarbeit sind Giles und Manington umstandslos in der Lage, die Kompositionen ihrer Chefin so nuanciert wie vollständig auszuloten. Insofern überrascht es auch nicht, dass die meisten der neun Stücke auf „El Barranco“ gleich im ersten Take aufgenommen wurden. CD-Actuell

Die englische Tenorsaxofonistin Tori Freestone gehört zur S p e e r s p i t z e der heimischen Improvisationsszene. In den letzten zehn, 15 Jahren hat sie sich mit ihrem facettenreichen Können einen hervorragenden Ruf erspielt. Dem Debüt Ihres Trios bescheinigte man melodiöse Fantasie, Erfahrungsreichtum und die Bereitschaft, die Grenzen zwischen Geschriebenem und Improvisiertem zu verwischen, eine ausgewogene Balance zwischen Esprit und Verspieltheit. Der Nachfolger setzt die begonnene Soundexkursion unmittelbar fort. RheinMainMagazin

Im Prinzip wird auf „El Barranco” das weiter ausgeführt, was auch schon auf dem Album In The Chop House zu hören war. Tori Freestone, Saxophonistin aus dem United Kingdom, führt ihr Können einmal mehr vor und hat sich dafür unter anderem von ihrer heimlichen Liebe Teneriffa inspirieren lassen, daher auch der Titel und das Artwork. El Barranco de Masca ist eine gebirgige Ecke im Westen der Insel. Und auch das Album hat wieder so einige Ecken und Kanten, wie im Trio-Jazz üblich, wo Improvisation an vorderster Front steht. Tori Freestone wechselt Stimmungen und Klangfärbungen nach Belieben, spurt von melodiösen Strecken zu mehr oder weniger holprigen bis freigeistigen, ohne aber nie den Faden zu verlieren. Ihre Partner Manington (Bass) und Giles (Drums) nehmen dabei die immer wieder in die Runde geworfenen Bälle der Chefin gekonnt auf und geben ihrerseits ein schlüssiges Feedback. Modern Jazz für Insider und Verehrer von ausladender und manchmal auch etwas anstrengender Improvisation. sound and image.de

Nach “In The Chop House“ aus 2014 erscheint mit El Barranco nun der Nachfolger der britischen Musikerin. In meiner Besprechung zum Vorgänger hatte ich positiv bemerkt, dass eine wirkliche Gemeinschaftsproduktion vorliegt, weil die Musiker gleichberechtigt nebeneinander wirken. Das kann ich genau so gelten lassen für die neue Platte, denn bereits ab dem ersten Stück wird Einheit gepredigt, mühelose Interaktion, spielerisch verzahnte Melodiebögen und ein Aufeinander-Zugehen der einzelnen Mitwirkenden, die sich Spielraum anbieten und dabei abwechselnd eine kurze Führungsrolle übernehmen. Das Team ist offensichtlich bestens eingespielt, es sind die gleichen drei Akteure. Beim ersten Song habe ich gar den Eindruck, dass Tori sich erneut stark zurücknimmt und ihren Begleitern den Vortritt lässt. Dieses hatte ich beim Vorgänger bereits zusammenfassend für die ganze Platte geltend bemerkt. Doch nun gilt dieses nicht mehr durchgehend. Bereits beim zweiten, dem einer traditionellen Folk-Weise zugrunde liegenden “The Press Gang“ setzt die Saxofonistin klare Akzente und bringt mich gedanklich gar in die Siebziger, als es John Surman war, der britischen Volksweisen neues jazziges Leben einhauchte, seinerzeit auch im gleichen Trioformat, mit Barre Phillips und Stu Martin. Und nicht nur einmal empfinde ich den Ausdruck des Saxofon-Spiels als wesentlich befreiter als bisher, nur auf dem Standard “All Or Nothing At All“ wird sehr einfühlsam Tradition auf moderne Weise bewahrt. Aber insgesamt ist die Stimmung der Platte relativ ruhig gehalten, und eruptive Elemente finden in der Stille statt, und so fließt “Challenger Deep“ als eines der wohl interessantesten und mitreißenden Songs cool und perkussiv blendend untermalt, das Bild einer durch die Wüste ziehenden Karawane vermittelnd, lasziv dahin, und es fällt auf, dass sich Tori möglicherweise ein wenig am Saxofon-Sound von Albert Ayler orientierte, zumindest ansatzweise keimt dieser Gedanke auf. Sie versteht es hier, die kraftvollen Elemente auf das Wesentliche zu reduzieren und diese Energie aus der Ruhe heraus, und mit Ruhe, zu entwickeln. Allen Titeln gemein ist dieses Gefühl von Raum, der sich öffnet, sehr groß, aber auch endlich ist, und innerhalb dessen befruchtende Gespräche aller Beteiligter stattfinden. Aber auch schnellere Songs führen nicht dazu, dass so etwas wie hektische Unruhe aufkommt, bestes Beispiel ist “Cross Wired“. Mit einem Reprise von “The Press Gang“ endet diese Platte mit Musik voller Leidenschaft und ganz besonderer Prägung, die in der Tat irgendwie britisch klingt. Nur die Zugabe reduziert sich auf ein Gesangs/Violinen/Bass-Trio und könnte glatt auf eine Folkplatte passen. musik an sich 

 

IN THE CHOPHOUSE

All About Jazz Top 10 albums of 2014

Freestone has clearly listened widely, but her musicality and broad experiences have stirred all that input into an imposingly original sound", John Fordham, The Guardian 4 * review

"This absorbing collection heralds the arrival of a fine trio and a new talent in the thriving British jazz scene—here's to more good times around the corner",  Phil Barnes, All About Jazz 5 * review

"This is a tightly integrated trio in which Tori’s adventurous tenor sax lines mesh with Dave Manington’s bass and the drums of Tim Giles. The three work hand in glove to produce some fascinating improvised lines, always melodic, always swinging and always of interest to the alert listener"  Derek Ansell, Jazz Journal 5 * review

"Tori Freestone is a great communicator, and a there’s playfulness among the serious chops....the musicians have a strong rapport, honed since student days, and listening is pure pleasure- that delicious tenor sound"  London Jazz review

"there’s plenty of explorative and absorbing trio interplay, a Eureka moment just a breath away.....Freestone has her own playing voice here and the trio display real rapport that’s stimulating and fresh."  Marlbank 4 * review

“In the Chop House” sees Freestone taking on the challenge of the saxophone trio and succeeding. The album title is also doubtless a playful reference to the “chops” of the musicians, something they clearly have in abundance, but the music is about so much more than that. This is the sound of a trio taking risks and having fun but underlying it all is a thoughtfulness and an innate and undemonstrative musicality built entirely upon mutual trust."     The Jazzman

"Her interpretation of Gershwin’s Not For Me shows her sensitivity to melody, a strain that is clear in her own compositions and in her improvisations which have a strong narrative line and highly aware sense of structure and harmony. It’s that harmonic sense, and the strongly melodic playing of both Manington and Giles, that make this a saxophone trio album that never sounds too sparse or lacking in a chordal instrument"  The Jazz Breakfast

"Tori Freestone has been a tremendous surprise.  She has a unique language....an album with much sincerity and without artifice."  Zona de Jazz, Spain

"For In The Chop House her debut as leader, the saxophonist-composer explores the more exposed, harmonically open-ended format of the sax-bass-drums trio... Freestone is inventive, feinting and jabbing at themes and in often playful dance-like conversation with drums and bass....a recording that has a real depth to it"  4 * review, Jazzwise Magazine

"In The Chop House is a noteworthy debut - technically impressive and delivered by a musician who's voice is mature, beautiful, refined and solid from years of honing her craft. This record is a modern jazz treat that will surely keep the purists happy."  The Girls Are Magazine

"Freestone's boldness is amply rewarded. She brings a pleasing freshness and invention to the music."
The Scotsman

"Tori Freestone Trio In The Chop House llllw Intakt Records, Vertrieb: Harmonia Mundi Auf ihrem Debüt “In The Chop House” stellt sich die englische Komponistin und Saxophonistin Tori Freestone einem durchaus ambitionierten Unterfangen, als Leaderin ihr Bass'n'Drum-Trio mit ihrer durchgängigen Präsenz über die ganze Länge einer Aufnahme zu tragen. Mit dem Bassisten Dave Manington und Drummer Tim Giles stehen ihr zwar zwei Begleiter zur Seite, die künstlerische
Richtung bleibt aber fast immer in ihren flinken Händen und ihrem zumeist expressiven Spiel vorbehalten, wobei auch Freestones lyrisch formender Charakter Platz findet. Das erinnert an viele andere große Saxophonisten, speziell an Steve Coleman, der seit vielen Jahren ein ähnlich zentriertes Konzept wie Tori Freestone verfolgt. In ihrem Material greift sie neben den eigenen Kompositionen auf einige selten in diesem Klangbild zu hörende Stücke wie Joni Mitchells “Both Sides Now”, “George Gershwins “But Not For Me” oder das von berühmten Kolleginnen wie Sinéad O'Connor, Sandy Denny, Kate Bush oder Van Morrison interpretierte irische Traditional “My Lagan Love” zurück. Ein Album mit intensiver englischer Kost, zu der auch das titelgebende “Chop House” (Steak House) passt. tHo"
Concerto Magazine April 2015 edition

'Vydavateľstvo Whirlwind Recordings Michaela Janitscha pokračuje v žatve nových albumov, ktoré vydáva so železnou pravidelnosťou každý mesiac. Dnes vám predstavím debutový album britskej skladateľky a saxofonistky Tori Freestone, ktorá vládne robustným tónom a melodickou invenciou, ale takisto aj viacerými žánrami v kontexte jej osobnej výpovede. Tori Freestone spolupracovala s takými ako: The Ivo Neame Quintet a Octet, Compassionate Dictatorship, Fringe Magnetic, London Jazz Orchestra, Neil Yates’ N-Circle Jazz Orchestra, Solstice, Andy Sheppard, NYJO, Creative Jazz Orchestra, Neil Yates, ‘Orquesta Timbala’ a Dave Manington Septet. Z 8 kompozícií na albume sú tri z dieolne Tori Frestone, po jednej pridali basista Dave Manington, George Gershwin, Joni Mitchell, ...Toto veľmi kreatívne a nápadom otvorené mladé trio hrajúce v obsadení saxofón-basa-bicie ešte na jazzovej scéne Európy veľmi prekvapí a poteší zároveň! '  skjazz.sk 4* review

In der englischen Jazzszene hat sich Tenorsaxophonistin Tori Freestone seit mehr als 10 Jahren Respekt und Anerkennung verdient. Mit „In The Chop House“ stellt sie nun das Debüt ihres Trios vor, zu dessen Line-Up Kontrabassist Dave Manington und Schlagzeuger Tim Giles gehören. Den Hörer erwartet eine improvisationsstarke, lyrische und interaktive Saxophon-Bebop-Scheibe, die allen Beteiligten den nötigen Freiraum zur künstlerischen Entfaltung gibt. Das Album ist übrigens nach einem atmosphärischen Pub in Manchester („Mr. Thomas’ Chop House“) benannt, wo sich das Trio am Ende jeden Probetages traf. RAINER GUÉRICH 'inMusic' magazine Sep/Oct 2015

Tori Freestone ist eine englische (Tenor-) Saxophonistin, Flötistin und Geigerin, die als Sidewoman und Bandleaderin seit mehr als einem Jahrzehnt die Improvisationsszene Großbritanniens bereichert. Jetzt präsentiert sie ihr Debüt „In The Chop House“, benannt nach dem viktorianischen Pub in Manchester, wo sie mit ihren Mitmusikern Tim Giles (d) und Dave Manington (b) nach den Proben abends gern die Zeit verbringt. Das Trio kennt sich schon lang, seit dem College spielen die drei in den verschiedensten Ensembles, man vertraut sich blind und weiß um die Besonderheiten und Feinheiten im Spiel des Anderen. Freestone hat auf ihrem Album drei eigene Kompositionen wie auch von ihr arrangierte Titel anderer KomponistInnen, darunter einen Joni Mitchell Song und eine irische Ballade versammelt. „This is the sound of a trio taking risks and having fun but underlying it all is a thoughtfulness and an innate and undemonstrative musicality built entirely upon mutual trust." (The Jazzman) Mane Stelzer, 14.10.2015 'Melodiva' CD News

Die Saxofonistin Tori Freestone war mir jüngst sehr angenehm aufgefallen bei der Vorstellung des Albums “Strata“ von Ivo Neame. (www.musikansich.de/review.php?id=16069). Nun hat die junge Britin ihr erstes Soloalbum vorgelegt und legt ein vielversprechendes Debüt vor.
Diese Musik ist ungewöhnlich, typischen Jazz wird man hier nicht finden, eher die Anfänge der Fusion der Siebziger Jahre mit britischer Ausprägung werden deutlich. Offene Spielweisen, ohne gleich in Free Jazz zu münden, rockorientierte Elemente, Harmonie und Disharmonie manchmal Hand in Hand. Vor allem aber nicht leicht konsumierbar, weil eher Unruhe und Spannung denn Ruhe und Beschaulichkeit vorherrschen.
Bubble And Squeak mit der stakkatohaft wirkenden Einleitung durch das Saxofon, dazu unruhiges Trommeln, aber relative Erdung durch den Bassisten, gleich hier werden Assoziationen wach mit Begriffen wie Lösung, Aufbruch, Befreiung. Mit dem elegant und federnd vorgetragenen The Universal 4 scheint es etwas Raum zum Luft holen zu geben, bis mit dem dritten Song der einsame Georg recht agil und zappelig über die Runden hetzt.
Both Sides Now, ja, das ist von Joni Mitchell, und der Song wird inklusive der Melodieführung des Songs ausgebreitet und verarbeitet zu einem flächigen und stimmigen Meer von schöner Harmonie. But Not For Me zeigt eine offen gehaltene Bearbeitung des Klassikers, dabei aber verbunden mit einem sehr zaghaften Herantasten an die Grundmelodie, oder aber hören wir hier eine Reduzierung auf Teile des Ganzen? Wechsel beim sechsten Titel, hier schleichen sich dezente Soul- und Funk-Anleihen ein und Tori bleibt letztlich recht verhalten.
Bei der Kombination traditionellen Liedguts mit einer Eigenkomposition, mit My Lagan Love – In The Chop House hat man das Gefühl, dass der Ursprung des Volksliedes erhalten bleibt, dann aber auch wieder nicht. Ein wenig erinnere ich angesichts der sehr schön keltisch wirkenden Einleitung an Musik von John Surman oder Ken Hyder.
Der sehr in positiver Hinsicht auffällige Drummer Giles zeigt mit dem letzten Stück sein großes Können, dabei bemerkt man nicht nur bei diesem Auftritt, dass er in Einheit mit seinen Mitspielern eine gemeinsame dichte Atmosphäre schafft. Dabei ist auffällig, dass es nicht unbedingt Tori ist, die den Löwenanteil an diesem Trioformat für sich einnimmt, denn dazu ist das zu sehr eine wirkliche Gemeinschaftsproduktion. Dieses wiederum führt dazu, dass ich die Musikerin auf ihrer eigenen Platte als sehr zurückhaltend empfinde Musik an sichhttp 28/08/2015


Im Juni fand Tori Freestone hier bereits lobende Erwähnung für ihre Beteiligung an „Strata“, dem trefflichen Ivo Neame-Album. Zwei Monate später erscheint „In The Chop House“ unter eigenem Namen. Auf die Flöte hat sie diesmal verzichtet, spielt stattdessen in dem Trio, dass neben ihr lediglich aus Kontrabassist Dave Manington und Drummer Tim Giles besteht, ausschließlich Tenorsaxophon. Sie bevorzugt klare, kräftige Töne, kann sich aber auch zurücknehmen und Maningtons Bass oder den Drums („Lonesome George“) die Führung überlassen.
Trotz der spartanischen Besetzung ist das Album abwechslungsreich, kantig und lyrisch zugleich. Das Tempo ist keineswegs im Schongang gehalten, trotzdem bricht nie Hektik und Diffusion aus. Die Töne entfalten sich im Raum, bleiben kurz stehen und wandern weiter. Oft entstehen kleine Frage- und Antwortspiele zwischen Saxophon und Drums oder Bass. Tim Giles trommelt treibend, ohne sich mit brachialer Wucht in den Vordergrund zu schieben, manchmal reicht ihm auch ein wenig Perkussion zum Untermalen („Both Sides Now“). Dave Manington beherrscht das hintergründige Begleiten ebenso wie fordernde, heftige Anschläge. Gerade sein Spiel macht - vor allem laut gehört – eine Menge des musikalischen Reizes aus.
Die nachdenklichen, selbstversunkenen und melodisch verspielteren Stücke wie das bereits erwähnte “Both Sides Now“, im Original von Joni Mitchell, das direkt folgende „But Not For Me“ (eine George Gershwin Bearbeitung Freestones) sowie das fragil pulsierende „My Lagan Love – In The Chop House“ sind u.a. die Höhepunkte eines insgesamt gelungenen Albums, das manchmal ein wenig spröde ist, aber spieltechnisch und klanglich zu jeder Sekunde überzeugt. Wenn es im Fluss ist ganz besonders.
FAZIT: “Mr. Thomas’s Chop House“ ist ein viktorianischer Pub und als Bandtreff Namensgeber des Albums. Altjüngferlich ist die Musik darauf nicht. Intimer Jazz, mal ein bisschen kratzbürstig, mal von lyrischer Sinnenfreude und klanglich von jener Art, die dem Hörer erlaubt, den einzelnen Tönen nachzuspüren. [Album bei Amazon kaufen] Jochen König musicreviews.de
 

„In The Chop House“ markiert das DebütAlbum von Tori Freestone, einer englischen Saxophonistin,
Flötistin und Geigerin. Von lauten Momenten der Intensität und großem Volumen bis zu den ruhigen Passagen aus folkloristisch angehauchten Klangkulissen, präsentiert „In The Chop House“ drei erfahrene und vielseitige Musiker in Bestform. Ihr Bezug zur musikalischen Offenheit erlaubt der Musik, die einzelnen Prozesse zu diktieren, die auch den Zuhörer einladen, eine eigene Rolle in der Interpretation der Musik zu übernehmen.  RheinMainMagazin 10-2015

Sie war schon auf Ivo Neames CD „Strata“ zu hören, hier kommt nun ihr Solo-Debut: Tori Freestone hat sich in kurzer Zeit zu einer gefragten Tenor-Saxophonistin Großbritanniens emporgearbeitet. Auf ihrem Album „In The Chop House” arbeitet sie mit dem Kontrabassisten Dave Manington und dem Schlagzeuger Tim Giles zusammen. Drei junge Jazzer, die zwischen Melodie und Improvisation so manche elegante Strippe ziehen. Notgedrungen steht aber natürlich die Dame im Vordergrund des Geschehens, obwohl ihre beiden Kollegen kräftig und kunstfertig dagegenhalten. Aber gegen eine weibliche Saxophonistin liegen selbst zwei Männer an Bass und Drums dennoch leicht im Hintertreffen. Erst recht, wenn die Protagonistin so vielseitig auftrumpft, wie es Frau Freestone tut. Ihr Spiel ist meist sehr dynamisch, was sich in postbop’scher Improvisation, aber auch in folkloristisch angehauchten Parts niederschlägt. Als gelernte Flötistin versteht sie es zudem, beim Horn ungewöhnliche Akzente zu setzen. Kein schlechtes Album also, ein recht gutes sogar, um genauer zu sein. Soundandimage.de 28/08/2015

 

LIVE REVIEWS

"The evening was made all the more enjoyable by the intelligent programming which gave us the impressively attuned Tori Freestone Trio as the introductory act. Freestone (ts), Dave Monington (b) and Tim Giles (d) featured material from their excellent new Whirlwind release In The Chop House but also offered a specially commissioned work focused on aspects of the history of life on the Thames, including the work of the press gang. Introduced and briefly set in context by Freestone, whose cool yet passionate tenor playing evinced an engaging blend of freshly turned lyricism and shape-shifting rhythmic impetus, this moved from rubato musings reminiscent of the stark beauty of Coltrane's Alabama to strongly folk-inflected passages of dance-inflected joy. If you don't know her work, check out the Chop House session asap and relish music which merits comparison with the achievements of such diverse giants as Rollins and Marsh."  Jazz Journal review of EFG London Jazz Festival Purcell Rooms performance (supporting Henri Texier)

"A saxophone trio must be a hard gig for a saxophonist: much of the weight of the music fell on Freestone's tenor. She was excellent, her playing full of fluid lyricism. There was a soft quality to her tone, recalling Garbarek at times.. It was an impressive set"  London Jazz review of EFG London Jazz Festival Purcell Rooms performance (supporting Henri Texier)

"The effect of the trio, in full flight, is not unlike an updated version of an Ornette Coleman quartet approach where the leader begins but other members of the group are able to take the initiative as a direction occurs to them.,,,,This music is free in style but always melodic, probing and with a strong sense of form. Freedom within the confines of classic jazz tradition might be a suitable phrase to describe the Tori Freestone TrioJazz Journal review of 606 gig

"saxophonist Tori Freestone is a joy to the ears. Her tone is bathed in an opalescent glow: warm, soft, cotton wool like. In the precious ambiance of Servant Jazz Quarters, the tenorist rarely pushes the boundaries. When she does, she is gutsy and her phrasing grows thick and sturdy. She draws spacious lines, open-structured and luminous music that breathes through her interspersed phrasing"  Lara Bellini review of EFG London jazz Festival performance at 'the Servants Jazz Quarters'

Freestone ha sido para mi la gran sorpresa de este festival. Directa, sin artificio, pasional, emocional, demostró feedback con el público y no practica ese jazz sesudo que te obliga a pensar. Produce un sonido agradable (que no es lo mismo que fácil) que hace que solo quieras vitorear cada solo porque se te mete dentro y te hace mover. Vino a presentar su último trabajo “In the chop house” recomendable al 300%. La Laguna International Jazz Festival review

INTERVIEWS

Interview with Emma Smith for BBC Radio 3's 'Jazz Now' programme

Interview with London Jazz for International Womens day

Interview with Creativa Canaria about the album release and La Laguna Jazz Festival (in Spanish) 

Interview with The Forge Music venue

Interview in Jazzwise 

Interview with Cultura La Laguna (video in Spanish)

Interview with EFG London Jazz Festival

Interview with The Soundcellar Jazz Club, Poole, Dorset

'Jazz Chops' EFG London Jazz Festival interview also featuring Marcus Miller, Snarky Puppy and Don Was amongst others!

Interview for sandybrownjazz